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BRAINPOOL TV GmbH
Firmen Standort: Köln
Firmen Homepage: https://www.brainpool.de
Gegründet: 1994
Firmen Informationen:

Die Brainpool TV GmbH wurde am 28. November 1994 durch Jörg Grabosch, Martin Keß und Ralf Günther gegründet[5] und produzierte ab Januar 1995 die RTL Nachtshow mit Thomas Koschwitz. Weitere Produktionen folgten, meist für die Sender Sat.1ProSieben und RTL. Bis zum Börsengang am 23. November 1999 am Neuen Markt[6] wurde Brainpool Gesellschafter mehrerer anderer Medienunternehmen. Im November 2001 wurde die 100-prozentige Übernahme durch die VIVA Media GmbH (Zu dieser Zeit VIVA Media AG) bekannt[7] und im Juli 2002 der Aktienhandel eingestellt. Durch die Übernahme von VIVA durch den MTV-Mutterkonzern Viacom 2004 gehörte Brainpool bis zum 31. Dezember 2006 zu Viacom. Seit dem 1. Januar 2007 war Brainpool wieder eigenständig. Im Rahmen eines Management-Buy-outs kauften Grabosch und Günther die von ihnen gegründete Produktionsgesellschaft mit Hilfe von Privatinvestoren zurück.[8] Neben ihnen hielten auch Stefan Raab und Andreas Scheuermann eine Beteiligung von jeweils 25 Prozent.[5] Nach der Ausstrahlung eines 20-sekündigen Ausschnittes des Hessischen Rundfunks in seiner Sendung TV total wurden Raab und Brainpool am 26. Juni 2008 vom Bundesgerichtshof zur Zahlung einer Lizenzgebühr von 1278,23 Euro (pro angefangener Minute) an die ARD verurteilt.[9] Am 2. Juli 2009 gab das Unternehmen bekannt, dass die französische TV-Produktionsgesellschaft Banijay Entertainment mit 50 Prozent Anteil bei Brainpool einsteigt.[10] Banijay Entertainment wurde 2008 von Stéphane Courbit, Ex-Chef der französischen Endemol-Tochter gegründet. Grabosch, Günter, Scheuermann und Raab verringerten im Rahmen der Beteiligung ihre Anteile von jeweils 25 Prozent auf jeweils nur noch 12,5 Prozent.[11] Im Dezember 2011 kündigte Brainpool ein Crowdfunding-Projekt zur Finanzierung des ersten Kinofilms zur TV-Serie Stromberg an. Hierfür wollte das Unternehmen bis März 2012 eine Million Euro einsammeln[12] und erreichte dieses Ziel bereits in einer Woche.[13] 2011 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von 65 Millionen Euro und einen Überschuss von knapp 13 Millionen Euro. Im selben Jahr schloss die Tochtergesellschaft Raab TV mit ProSieben/Sat1 einen Fünfjahresvertrag über 185 Millionen Euro.[14] Im Juni 2015 kündigte Brainpool, bedingt durch Raabs angekündigten Rückzug aus der Fernsehbranche, eine Entlassung von 80 Mitarbeitern zum Jahresende 2015 an.[2] Vom Kölner Arbeitsgericht wurden jedoch einige Kündigungen als nicht gerechtfertigt angesehen und damit als unwirksam erklärt.[15] Im März 2018 wurde bekannt, dass Stefan Raab seine verbliebenen 12,5 % an den französischen Fernsehproduzenten Banijay verkauft hatte. Letzterer hielt dadurch 62,5 % an Brainpool und damit die Anteilsmehrheit.[16] Banijay wollte daraufhin die Mitgesellschafter Jörg Grabosch und Andreas Scheuermann aus der Geschäftsführung abberufen, die sich dagegen gerichtlich wehrten und den Verkauf der Raab-Anteile an Banijay untersagen lassen wollten.[17] Im August 2018 entschied das Landgericht Köln, dass Raab zwar seine Anteile an der Kölner Produktionsfirma Brainpool nicht verkaufen darf, aber die zusammengenommene Mehrheit von Stefan Raab und Banijay ausreicht, um die beiden Geschäftsführer abzuberufen. Die beiden Geschäftsführer wurden von Banijay umgehend durch Peter Langenberg ersetzt.[18] Anfang 2019 wurde bekannt, dass Banijay Germany CEO und Gesellschafter Marcus Wolter zum neuen Geschäftsführer berufen wurde.[19]

 

Karriere bei Brainpool.

Firmen Standort: Köln
Firmen Homepage: https://www.brainpool.de
Gegründet: 1994

Die Brainpool TV GmbH wurde am 28. November 1994 durch Jörg Grabosch, Martin Keß und Ralf Günther gegründet[5] und produzierte ab Januar 1995 die RTL Nachtshow mit Thomas Koschwitz. Weitere Produktionen folgten, meist für die Sender Sat.1ProSieben und RTL. Bis zum Börsengang am 23. November 1999 am Neuen Markt[6] wurde Brainpool Gesellschafter mehrerer anderer Medienunternehmen. Im November 2001 wurde die 100-prozentige Übernahme durch die VIVA Media GmbH (Zu dieser Zeit VIVA Media AG) bekannt[7] und im Juli 2002 der Aktienhandel eingestellt. Durch die Übernahme von VIVA durch den MTV-Mutterkonzern Viacom 2004 gehörte Brainpool bis zum 31. Dezember 2006 zu Viacom. Seit dem 1. Januar 2007 war Brainpool wieder eigenständig. Im Rahmen eines Management-Buy-outs kauften Grabosch und Günther die von ihnen gegründete Produktionsgesellschaft mit Hilfe von Privatinvestoren zurück.[8] Neben ihnen hielten auch Stefan Raab und Andreas Scheuermann eine Beteiligung von jeweils 25 Prozent.[5] Nach der Ausstrahlung eines 20-sekündigen Ausschnittes des Hessischen Rundfunks in seiner Sendung TV total wurden Raab und Brainpool am 26. Juni 2008 vom Bundesgerichtshof zur Zahlung einer Lizenzgebühr von 1278,23 Euro (pro angefangener Minute) an die ARD verurteilt.[9] Am 2. Juli 2009 gab das Unternehmen bekannt, dass die französische TV-Produktionsgesellschaft Banijay Entertainment mit 50 Prozent Anteil bei Brainpool einsteigt.[10] Banijay Entertainment wurde 2008 von Stéphane Courbit, Ex-Chef der französischen Endemol-Tochter gegründet. Grabosch, Günter, Scheuermann und Raab verringerten im Rahmen der Beteiligung ihre Anteile von jeweils 25 Prozent auf jeweils nur noch 12,5 Prozent.[11] Im Dezember 2011 kündigte Brainpool ein Crowdfunding-Projekt zur Finanzierung des ersten Kinofilms zur TV-Serie Stromberg an. Hierfür wollte das Unternehmen bis März 2012 eine Million Euro einsammeln[12] und erreichte dieses Ziel bereits in einer Woche.[13] 2011 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von 65 Millionen Euro und einen Überschuss von knapp 13 Millionen Euro. Im selben Jahr schloss die Tochtergesellschaft Raab TV mit ProSieben/Sat1 einen Fünfjahresvertrag über 185 Millionen Euro.[14] Im Juni 2015 kündigte Brainpool, bedingt durch Raabs angekündigten Rückzug aus der Fernsehbranche, eine Entlassung von 80 Mitarbeitern zum Jahresende 2015 an.[2] Vom Kölner Arbeitsgericht wurden jedoch einige Kündigungen als nicht gerechtfertigt angesehen und damit als unwirksam erklärt.[15] Im März 2018 wurde bekannt, dass Stefan Raab seine verbliebenen 12,5 % an den französischen Fernsehproduzenten Banijay verkauft hatte. Letzterer hielt dadurch 62,5 % an Brainpool und damit die Anteilsmehrheit.[16] Banijay wollte daraufhin die Mitgesellschafter Jörg Grabosch und Andreas Scheuermann aus der Geschäftsführung abberufen, die sich dagegen gerichtlich wehrten und den Verkauf der Raab-Anteile an Banijay untersagen lassen wollten.[17] Im August 2018 entschied das Landgericht Köln, dass Raab zwar seine Anteile an der Kölner Produktionsfirma Brainpool nicht verkaufen darf, aber die zusammengenommene Mehrheit von Stefan Raab und Banijay ausreicht, um die beiden Geschäftsführer abzuberufen. Die beiden Geschäftsführer wurden von Banijay umgehend durch Peter Langenberg ersetzt.[18] Anfang 2019 wurde bekannt, dass Banijay Germany CEO und Gesellschafter Marcus Wolter zum neuen Geschäftsführer berufen wurde.[19]

 

Karriere bei Brainpool.

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